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Immer mehr menschen leiden unter Ängsten und Panikattacken – warum?

Immer mehr menschen leiden unter Ängsten und Panikattacken – warum?

Leider ist es so, dass Ängste und Panikattacken immer mehr zunehmen. Aber warum? Gab es früher auch schon so viele Menschen, die sich fragten „Was hilft bei Ängsten“? Oder ist dies eine neumodische Erkrankung?

In der Regel ist die Frage „Was hilft bei Panikattacken“ oder die Frage „Was hilft bei Ängsten“ nicht neu. Aber wir leben in einer Gesellschaft, wo diese Problematiken als Krankheit anerkannt werden. Außerdem haben wir in der modernen Zeit trotz aller Arbeit noch genügend Zeit auf die Körpersymptome zu achten. Früher hat man diese einfach übersehen, denn es gab immer viel zu tun. Die Wäsche musste von Hand gewaschen werden, in den Fabriken ging es auch noch darum, alle Sachen selbst zu montieren, da gab es keine aufwändigen Maschinen. Damals gab es auch nicht so viel Ärzte und für den Besuch dort musste bezahlt werden. Daher leben die Menschen ganz anders. Sprüche wie „Was von alleine kommt, geht auch von alleine“ oder „Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter“, kommen nicht von ungefähr. Damals dachten die Menschen so und heute kann man mit vielen Wehwehchen rasch zum Arzt laufen.

Wir leben in der modernen Zeit, mit mehr Ärzten, mit mehr Therapeuten, mit der Anerkennung der psychischen Leiden. Und sicherlich haben heute viele Menschen enorm viel Stress, denn genau daher rühren diese Krankheiten. „Was hilft bei Panikattacken“ hat man sich früher aber eben nicht gefragt. Da waren manche Ängste sogar normal, schließlich hatte man gerade einen Krieg überstanden oder musste sich ständig sorgen, wie man seine Familie über den Monat bringt. Heute zwar auch, aber die Hausarbeit wird einem von vielen Geräten abgenommen, wie auch Arbeiten im Job. Da bleibt viel Zeit, das eine oder andere Symptom zu bemerken. Da bleibt auch viel Zeit, darüber nachzudenken und sich in Ängste hineinzusteigern.

Auf der einen Seite haben die heutigen Menschen etwas mehr Zeit zum Denken und Handeln. Auf der anderen Seite nimmt der Stress immens zu. Das fängt schon bei Kindern an, die schnell überfordert sind. Ständig muss man lernen, die Eltern erwarten die besten Noten, dann wartet da noch das Fußballtraining, das Zimmer muss aufgeräumt werden, ständig Termine beim Arzt wahrgenommen werden. Außerdem sorgt der Medienkonsum dafür, dass man vor den Problemen flüchtet, nicht über diese spricht und sie eher zur Seite schiebt. Wer ständig nur mit Problemen belastet ist und in einer Wohlfühlgesellschaft selbst bei Freunden nicht darüber spricht, wird seinen Ängsten erliegen. Daraus entwickeln sich oft wahre Panikattacken, die man zwar in den Griff bekommen möchte, aber in der heutigen bequemen Welt nicht muss.

Man kann ja zum Arzt gehen, sich einen Krankenschein holen und ausgiebig darüber nachdenken und die Angst schüren oder sie nur verdrängen. Das ist beides verkehrt. Wo unsere Vorfahren noch keinen Fernseher hatten, wurde mehr gesprochen, wurde mehr über Probleme diskutiert und man konnte sie gezielt angehen. Heute setzt man sich vor dem Rechner und reagiert erst bei der nächsten Panikattacke. Man geht zum Arzt und vermeidet einfach die Auslöser. Dadurch wird Angst und Panik genährt, was eben früher nicht ging. Man musste arbeiten, man konnte sich den Arzt nicht leisten, man musste die gesamte Hausarbeit machen. Das war vielleicht gar nicht so verkehrt, um immer wieder aktiv an Angstsituationen heran zu müssen, was heute nicht der Fall ist! Und genau deshalb nimmt die Anzahl der Angst- und Panikpatienten auch so zu!
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