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Online einkaufen oder im Laden? Oder geht auch beides?

Zerstöre ich eigentlich die lokale Infrastruktur, wenn ich online einkaufe? Diese Frage kann mit „Ja“ beantwortet werden. Sie muss es aber nicht. Wer nur die Preise von Produkten vergleicht, wird unschwer feststellen, dass die Angebote vor Ort oft nicht so günstig sind wie anderswo. Ein Tante Emma Laden (wenn es ihn denn überhaupt noch gibt), der im Dorf seine Waren anbietet, erreicht leider nur selten die Preise des Discounters in der nächsten Stadt. Und die Angebote im Internet sind oft nochmals günstiger. Und solange nur der Geiz zählt, wird das Angebot im Netz die Angebote vor Ort immer schlagen. Das kann auch zur Folge haben, dass sogenannte „Schlafdörfer“ entstehen.

Also Siedlungen, in denen nur noch die Betten stehen. Gearbeitet und eingekauft wird anderswo. Manchmal kommt sogar das komplette Dorfleben zum Stillstand. Und dann leiden alle Beteiligten darunter. Die Kinder werden feststellen, dass der Spielplatz nicht mehr gepflegt wird und die älteren Menschen beobachten den Verfall der Parkanlagen. Sollten wir deshalb gänzlich aufhören, im Internet einzukaufen? Nein, das müssen wir nicht. Wir können auch im Internet einkaufen und gleichzeitig die lokalen Anbieter unterstützen. Wie dies geht, verrät die Website www.lokavendo.de. Dies ist ein Onlineportal, das auch die Lokalisierung von Produkten nicht aus dem Blick verliert. Hier finden Sie die Bäckerei aus der Nachbarstraße. Vorausgesetzt sie hat sich da schon eingetragen. Es hat übrigens auch einen ökologischen Nutzen, sich beim Einkaufen auf lokale Produkte zu konzentrieren. Wenn ein Produkt einmal um den halben Erdkreis befördert wird, bis es hierzulande in einem Onlineshop oder im Discounter verkauft werden kann, dann ist das ökologisch sicherlich weniger sinnvoll, wie wenn das Produkt direkt vom Nachbarn um die Ecke produziert worden wäre. Auch dies sollte man beim lokalen Einkaufen stets im Hinterkopf behalten.

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