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Therapiemöglichkeiten bei Reizblase

Die Reizblase ist eine Form der Inkontinenz. Diese Form der Krankheit wird charakterisiert durch ein starkes, plötzlich auftretendes Harndrangsgefühl, das auftritt, auch wenn die Blase nur wenig gefüllt ist. Diese Symptomatik ist einer Blasenentzündung sehr ähnlich. Während eine Blasenentzündung allerdings durch eine Infektion hervorgerufen wird, sind  bei einer Reizblase keine organischen Ursachen erkennbar. Deshalb wird sie häufig auch als Ausschlussdiagnose gestellt. Die Reizblase ist, im Gegensatz zu anderen Formen von Inkontinenz, keine typische Alterskrankheit. Sie kann in allen Altersgruppen gleichermaßen auftreten. Allerdings kann man beobachten, dass sie bei jüngeren Menschen häufiger bei Frauen auftritt, bei Älteren dagegen ist sie bei beiden Geschlechtern gleich häufig vertreten.

Bei der Reizblase kann keine organische Ursache für den Harnverlust gefunden werden. Häufig lässt sich aber ein Muster der Inkontinenz-Episoden erkennen. Bei vielen Betroffenen tritt sie beispielsweise in Stresssituationen auf. Da die genaue Ursache für die Reizblase in der Regel unbekannt ist, kann man sie nur schwer mit Medikamenten behandeln. Stattdessen zeigt ein Toilettentraining häufig gute Ergebnisse. Hierbei wird kontrolliert der Gang zur Toilette hinausgezögert und so der Blasenmuskel trainiert. Auch Autogenes Training kann helfen, die Symptome zu bessern.

Viele Betroffene beginnen, weniger zu trinken, wenn sie Inkontinenz-Symptome bei sich entdecken. Dieses Verhalten ist allerdings äußerst gefährlich. Zum einen wird so das Fassungsvermögen der Blase noch weiter gesenkt. Zum anderen wird die Blase zum Nährboden für Bakterien, da die geringere Wassermenge den Urin konzentrierter werden lässt. Zusätzlich zum Verhaltenstraining kann Beckenbodengymnastik helfen, die Kontinenzfähigkeit zu verbessern. Dieses Muskeltraining ist einfach zu erlernen und kann jederzeit durchgeführt werden.

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